Soziale Mission: Altenhilfe

Wir holen alte Menschen zurück in die Gesellschaft!

Unser soziales Engagement bezieht sich auf alle Altersstufen. Dazu gehört ein respektvoller und liebevoller Umgang mit alten Menschen. Viele Senioren befinden sich am Rande der Gesellschaft, leben in Armut und Einsamkeit. Es fehlt an sozialen Angeboten und persönlicher Ansprache, um sie aus ihrer Isolation zu holen. Hier setzen wir mit der Arbeit unseres Vereines an.

Verlust von Familie und Freunden.

Nicht alle Senioren haben das Glück, in einen funktionierenden Familienverbund und Freundeskreis eingebunden zu sein. Die Gründe sind vielfältig. Der einst große und gepflegte Kreis an Bekannten und Freunden stirbt nach und nach weg. Der Tod des Lebenspartners oder eines Kindes ist ein traumatisches Erlebnis und führt zu Mutlosigkeit und Verlust der Lebensfreude. Gewollte und ungewollte Kinderlosigkeit zieht nach sich, dass kein Nachwuchs vorhanden ist, der sich um die Eltern kümmern kann. Kinder zeigen Desinteresse und meiden den Umgang bei finanzieller Bedürftigkeit der Eltern. Es gibt Streit und andere Probleme innerhalb der Familie, die zu Kontaktabbruch führen. Der Lebenspartner oder ein anderer Familienangehöriger ist bettlägerig und benötigt konstante, regelmäßige Versorgung.

Abzocke und schlechte Erfahrungen.

Wer auf eine Kaffeefahrt mit Verkaufsveranstaltung hereingefallen ist, wird in absehbarer Zeit keinen Ausflug mehr buchen. Betrüger sehen in alten Menschen eine leichte Beute und nehmen sie aus. Die Medien berichten zunehmend von Handgreiflichkeiten und verbalen Angriffen auf alte Menschen. Das macht Senioren Angst, das Haus zu verlassen und beispielsweise spazieren zu gehen.

Nachlassende körperliche Fähigkeiten.

Körperliche Gebrechen nehmen zu. Schlechte Sehkraft und ein nachlassendes Hörvermögen machen es den Senioren schwer, sich in der Umgebung außerhalb ihrer Wohnung zurecht zu finden. Wer schwerhörig ist, wird von jungen Leuten automatisch als dement und unmündig eingestuft. Verkäufern ist es peinlich, in der Öffentlichkeit lauter reden zu müssen. Viele Male kann man beobachten, dass Senioren beim Einkaufen Kassierern den Geldbeutel hinhalten, weil sie die Geldscheine und Münzen nicht unterscheiden können.
Die nachlassende Bewegungsfähigkeit und Kraft der Beine trägt dazu bei, dass sich das Umfeld, in dem sich Senioren bewegen, auf das Nötigste beschränkt. Das Einkaufen, der Weg zum Bankautomaten und Arztbesuche sind riesengroße Anstrengungen, die Nerven kosten. Senioren mit Rollatoren und anderen Gehhilfen stoßen auf viele Hindernisse. Sie reichen von Treppen ohne Handläufen, das Fehlen von Aufzügen bis hin zu rutschigen Gehwegen im Winter.

Altersarmut trotz Rente.

Die Generation unserer Eltern und Großeltern hat hart und ausdauernd gearbeitet. Dennoch reicht vielen Senioren, unter ihnen ein hoher Anteil an alleinstehenden Frauen und Müttern, die Rente nicht aus, um sich neben der Grundversorgung, Miete inkl. Nebenkosten, Strom, Medikamente und Essen, den kleinsten Luxus leisten zu können. Ungeplante Ausgaben, z.B. für eine neue Brille und ein Paar orthopädischer Schuhe, sind enorme Probleme. An eine Teilnahme an Sportkursen und Ausflügen ist für diese Randgruppe unter den Rentnern nicht zu denken.

Das Problem mit der Scham.

Um Hilfe zu bitten, ist schwer für alte Menschen. An erster Stelle stellt sich die Frage, an welche Anlaufstelle sie sich wenden können? Schnell mal googeln, können sie nicht. Viele Senioren schämen sich, zuzugeben, Unterstützung zu benötigen und Grundsicherung zu beantragen. Sie möchten nicht, dass ihr Nachwuchs zur Rechenschaft gezogen wird. Einige Bedürftige nehmen Dienste wie die Tafel in Anspruch und holen sich Lebensmittel. Andere leiden aus Scham und Angst davor, aktenkundig zu werden, lieber Hunger. Sie fügen sich in ihr Schicksal und leben antriebslos dahin. Radio und Fernseher sind ihre besten und einzigen Freunde.

Wir bieten Hilfe und Veranstaltungen an.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Senioren ein Forum zu geben und ihnen den Alltag zu erleichtern und zu verschönern.
Wir suchen nach bedürftigen und vereinsamten Senioren und sprechen diese gezielt an, ohne zu werten. Ein jeder verdient unsere Hilfe, unabhängig von seinem Schicksal. Wir vermitteln Besuchs-Partnerschaften und organisieren gemeinschaftliche Unternehmungen. Unsere Freiwilligen nehmen sich viel Zeit für die alten Menschen und motivieren sie zu unseren kostenlosen, regelmäßigen Veranstaltungen zu kommen und helfen ihnen, falls nötig, beim Zurücklegen der Wegstrecke. Unsere regelmäßigen sozialen Aktivitäten, wie Kaffeetrinken und Kuchenessen in entspannter Atmosphäre und gemeinsame Spieletage mit unseren engagierten ehrenamtlichen Mitgliedern, geben dem Leben der Senioren einen neuen Sinn.
Haben wir das Vertrauen der alten Menschen gewonnen, sind sie froh, einen zuverlässigen und unabhängigen Ansprechpartner für ihre Sorgen und Probleme zu haben. Wir helfen innerhalb unseres Vereines weiter oder vermitteln die Senioren an die zuständigen Fachstellen.

Sie möchten unser Engagement unterstützen?

Jede kleine Verbesserung zählt. Wer Dankbarkeit gegenüber alten Menschen zeigt und ihnen hilft, bekommt viel mehr zurück, als er gibt. Freundschaften über Generationen hinweg bilden sich. Diese Erfahrungen sind unsere Motivation.
Wann haben Sie das letze Mal Rommé und Mensch-ärgere-Dich-nicht gespielt? Falls Sie uns in unserem sozialen Engagement persönlich oder durch eine Spende unterstützen möchten, können Sie sich jederzeit an uns wenden. Ebenso, wenn sie einen alten Menschen kennen, der einsam ist und Hilfe benötigt.

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