Soziale Mission: Handwerk und Industrie

Wir fördern Jugendliche beim erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben!

Immer mehr Stellen in Deutschland bleiben aufgrund eines massiven Fachkräftemangels unbesetzt. Was die Ausbildungsberufe betrifft, nehmen der Kranken- und Pflegebereich, vor allem die Altenpflege, sowie zunehmend das Handwerk Spitzenpositionen im Fachkräfteengpass ein. Unter dem Fehlen qualifizierter Arbeitskräfte in den sozialen Dienstleistungsberufen leidet die Gesellschaft, allen voran auf Hilfe angewiesene, alte Menschen zu Hause, in Altenheimen und in Krankenhäusern. Die Wirtschaft wird nachhaltig negativ beeinflusst, wenn die überwiegend kleinen und mittleren Handwerks- und Industrieunternehmen freie Fachkräftestellen nicht besetzen können.
Im Gegenzug bleiben immer mehr Ausbildungsplätze unbesetzt, weil Personalverantwortliche darüber klagen, dass geeignete Bewerber fehlen.
Wir von Schwarzer Falke e.V. beschäftigen uns intensiv mit den Ursachen unbesetzter Lehrstellen und wollen Jugendlichen helfen, ins Arbeitsleben zu finden.

Mangelnde Vorbereitung in Schulen auf die Ausbildung.

Eine der Hauptursachen dafür, dass Betriebe und Unternehmen nicht zusammenkommen, sehen wir in einer geeigneten Vorbereitung der Jugendlichen auf eine Lehre und das Berufsleben in der Schule. Praktische und handwerkliche Fähigkeiten kommen oftmals zu kurz. Schwächere Schüler und Jugendliche aus sozial schlechter gestellten Familien bleiben auf der Strecke und werden unzureichend gefördert. Über viele Berufsbilder wissen die Jugendlichen nur unzureichend Bescheid. Sie haben unvollständige oder gar falsche Vorstellungen davon, welche Tätigkeiten sie erwarten und wie der Arbeitsalltag aussieht.
In den Klassen 7 und 8 haben die Schüler die Möglichkeit, zwei- bis sechswöchige Praktika in ihren Wunschberufen zu absolvieren. Praktisch klappt es nicht immer, in den Traumberuf zu schnuppern, da viele Betriebe keine Praktikanten nehmen wollen. Sie bedeuten Arbeits- und Zeitaufwand und halten die Angestellten von ihrer eigentlichen Arbeit ab. Ergattern die Schüler einen Praktikumsplatz, werden sie nicht selten als billige Arbeitskräfte zum Putzen und Aufräumen missbraucht. Die Schüler sind enttäuscht und die Motivation sinkt. Die Schuld wird jedoch in der mangelnden Bereitschaft der Schüler gesehen, zu arbeiten. Das Interesse am Beruf geht dadurch natürlich verloren.

Vorurteile in Schule und Elternhaus abbauen.

In einigen Fällen sind es nicht die Jugendlichen, die Vorbehalte gegen gewisse Berufe hegen, sondern die Erwachsenen. Diese Vorurteile tragen dazu bei, dass Jugendlichen Wunschberufe madig gemacht werden, so dass sie den Mut verlieren, sich trotz ausreichender Eignung überhaupt zu bewerben. Lehrer raten Schülern mit guten Noten, weiterhin die Schule zu besuchen und einen höheren Schulabschluss anzustreben, auch wenn sie viel lieber auf eigenen Beinen stehen und eine Ausbildung beginnen würden.

Zu hohe Anforderungen der Betriebe an Schulabsolventen.

Ausbildungsbetriebe und Personalverantwortliche setzen zu hohe Anforderungen an potentielle Lehrlinge. Oftmals sind der Notendurchschnitt oder mangelnde Rechtschreibung im Bewerbungsschreiben eine unüberwindbare Eintrittsbarriere, obwohl die Jugendlichen hochmotiviert sind, ein freundliches Wesen besitzen sowie handwerkliches Geschick und praktisches Talent mitbringen. Eine ausländische Staatsangehörigkeit und ein zu hohes Eintrittsalter sind ebenso Ausschlusskriterien. Wer als Unternehmen auf klassische Anzeigen setzt, erreicht nicht alle potentiellen Bewerber. Ein weiteres Thema unseres Vereins ist die Digitalisierung. Firmen müssen mit der Zeit gehen und die Jugendlichen auf dem Smartphone erreichen.

Unterstützung beim Einstieg ins Berufsleben.

Nicht alle Eltern können und wollen ihre Kinder in ausreichendem Maße bei der Lehrstellensuche unterstützen. Wer selbst nicht die sprachlichen Möglichkeiten hat, kann kein Anschreiben korrigieren. Die Jugendlichen werden vom Elternhaus und teilweise der Schule alleine gelassen, wobei wir natürlich sehen, dass es sehr viele tolle und engagierte Lehrer gibt. Wenn sie an ihre Grenzen stoßen, wollen wir einschreiten und eine auf die Schüler zugeschnittene Förderung anbieten.

Vermittlung von beruflicher Theorie und Praxis auf Events und Messen.

Auf Events und Messen präsentieren wir unseren Verein und unser Angebot für die Jugendlichen. Auf den Veranstaltungen wollen wir nicht nur eloquent die schönen Seiten eines Berufes präsentieren, sondern in fundierten Workshops Auszüge aus dem Berufsalltag aufzeigen. Unser Fokus liegt gleichermaßen auf Theorie und Praxis und wir verfolgen das Ziel, den jungen Menschen ein realistisches Gefühl für den Beruf zu vermitteln. Nur wenn beides Hand in Hand geht, erhalten die Jugendlichen einen umfassenden Überblick über ein Berufsbild. Erfahrene Fachkräfte unterstützen uns dabei und zeigen, wie der Arbeitsalltag wirklich aussieht. Die Jugendlichen können Verantwortung übernehmen und haben Erfolgserlebnisse, die motivieren und das Ego stärken.

Erfolgreicher Ausbildungsabschluss als Garantie für eine gute Zukunft.

Sind Azubi und Ausbildungsbetrieb erfolgreich zusammengeführt, ist unsere Arbeit nicht beendet. Der Beginn einer Lehre ist keine Garantie für einen erfolgreichen Abschluss. Viele Ausbildungsverträge werden bereits in der Probezeit wieder aufgelöst. Unser Verein bietet ehrenamtlich berufliche Begleitungen für Jugendliche an, um sie bei privaten Problemen sowie bei Schwierigkeiten in der betrieblichen Praxis und in der Berufsschule zu unterstützen.
Unsere erfahrenen Mentoren schließen Bildungsdefizite aus der Schule, damit die Lehrlinge nicht den Anschluss in der Berufsschule verpassen und gut auf Prüfungen vorbereitet sind. Sie sind eine unabhängige, vermittelnde Instanz, falls es im Ausbildungsbetrieb zu Unklarheiten kommt. Zu den größten Problemen der Lehrlinge zählen unbezahlte Überstunden, unklare Strukturen, Missverständnisse mit Vorgesetzten und Kollegen sowie unzureichende fachliche Anleitung. Wir lösen die Probleme, bevor sie zu unüberwindbaren Hindernissen werden und zu Kurzschlussreaktionen führen, welche die Jugendlichen später bereuen.
Den Jugendlichen vermitteln wir, dass sie es nur mit einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss schaffen können, dauerhaft auf eigenen Beinen zu stehen und sich von dem verdienten Geld, kleine und große Wünsche zu erfüllen. Dafür lohnt es sich, sich durchzubeißen, eine oftmals niedrige Ausbildungsvergütung in Kauf zu nehmen und falls nötig Berufsausbildungsbeihilfe zu beantragen, sowie hart zu arbeiten und zu lernen.

Eine nachhaltige Investition in unsere Gesellschaft.

Uns ist es wichtig, die Probleme und Sorgen der Jugendlichen rund um den Berufseinstieg und die Ausbildung ernst zu nehmen, sie bereits in der Schule zu motivieren und zu unterstützen. Wir glauben, dass sich die Investition in jeden einzelnen Jugendlichen unabhängig von seiner Herkunft und seinem sozialen Status nachhaltig lohnt. Nur wer selbst Hilfe erfährt, kann diese Hilfe später weiter geben und wird ein wertvolles Mitglied unserer Gesellschaft.

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